IG BCE Oberhausen—Nord

 

Das Werk Ruhrchemie

   1927 Gegründet als Kohlechemie AG  von den 5 Bergwerksgesellschaften  Concordia,        +                    Gutehoffnungshütte,  Harpener Bergwerksverein, Krupp und Köln — Essener  Bergwerksgesellschaft.

1928 Kapitalerhöhung und Umbenennung  In Ruhrchemie AG

 

 1929   Erste Produktion  Ammoniak und Ammonsulfatsalperter

 

 1934   Vertragsabschluss Entwicklung Fischer—Tropsch—Verfahrens

 1936   Inbetriebnahme  Fischer—Tropsch Anlage zur Herstellung von Kraftstoffen

 1938   Entdeckung  der OXO—Synthese durch Dr. Otto Roelen

 1939—1945  Bau und Betrieb  Weitere Produktionsanlagen für Benzine, Schmieröle und Flugbenzin

 1939   Erste Herstellung von Kalkammonsalpeter

 1940   Gründung der OXO — GmbH  ( Ruhrchemie, Henkel & Cie. GmbH, IG Farbenindustrie )

 1944 / 1945  Schwere Bombenangriffe , Teilverlegung von Produktionsanlagen

 1946   Wiederaufnahme der Düngemittelherstellung

 1947—1949 Teildemontage verschiedener Produktionsanlagen

 1950   - 1956 Lizenzierung  des Fischer—Tropsch—Ruhrchemie—Verfahrens  an SASOL  / Südafrika

 1953  Erste Produktion Waschmittel— Alkoholen in der wieder hergestellten Oxo Anlage

 1954  Beginn der Zusammenarbeit mit dem Max - Planck — Institut Mülheim Ruhr Bau einer    Versuchsanlage

 1955  Inbetriebnahme einer Raffinerie  mit 500000 Jahrestonnen Kapazität

 1955  Beteiligung an der NWO (Nordwest Ölleitung  Wilhelmshaven—Wesseling )

 1958  Neuordnung des Aktienkapitals 1. Hoechst AG, Essener Steinkohlen Bergbau AG, Und die AG     Neue              Hoffnung sowie Rheinpreußen AG für Bergbau und Chemie

 1960  Inbetriebnahme einer Großanlage ( Ziegler — Verfahren ) Hostalen

 1960  Neuaufteilung des Aktienkapitals ( Je 33,3% )  Hoechst AG, Mannesmann AG und die       Hüttenwerke             

 Oberhausen AG

 1964  Stilllegung der Raffinerie

 1966  Bau und Inbetriebnahme einer Volldüngeranlage  und Ausbau der Forschung

 1966  Beteiligung von 25%  an die Oxochemie  S.A., Paris

 1967  Lizenzierung des Ruhrchemie—Oxo—Verfahrens nach Australien, Japan, Frankreich und             Kanada

 1967  Neuaufteilung der Aktienteile   zu je ein Drittel  August Thyssen—Hütte  AG, Hoechst AG und

             der Mannesmann AG

 1967— 1971  Inbetriebnahme der Niederdruck—Polyäthylen und der Oxo—Anlagen

 1970  Beteiligung von 50% an der Europlast Rohrwerke GmbH Hamburg

 1966— 1981  Produktion von Mehrstoffdünger

 1972  Polyethylen im Hochdruckverfahren

 1978  Entwicklung eines Verfahrens zur Kohlevergasung

 1984  Wechsel im Oxo — Verfahrens von der Hochdruck—Co—Katalyse zur Niederdruck—RH  - Katalyse        ( RCH/RP Verfahren )

1986 Start der Kohlevergasungsanlage (SAR)

1987 Produktionsbeginn der NPG Anlage (Neopentylglykol )

1988 Wechsel im Oxo — Verfahren, 2. Schritt

 

 1990  Stilllegung der Düngemittelproduktion

 1995  Produktionsbeginn der Valeraldehyd — Anlage

 1997  Stilllegung der Rohrwarenproduktion in der Niederdruck—Polyethlenanlage

2000 Start der COC—Anlage

2001 Baubeginn der neuen Synthesegasnalage und der Neopolyolester Anlage ( Joint Venture mit Hatco

 

 

 

 

Wechselnde  Eigentümer siehe oben  und weitere,

Hoechst, Celanese, Oxea und  OQ Chemical.

Jetzt wieder Oxea.